Strömungssimulation – Rechenzentrum, Bayern

Dargestellt wird die sogenannte „Besiedlung“ eines Datacenters im Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. Die Racks (blau+pink) und andere Geräte erzeugen eine Abwärme von ca. 770W/m².

Die Kühlung erfolgt über einen Doppelboden. Hinter der Trennwand zum Datacenter befinden sich 7 Umluftkühlgeräte (grau). Diese bringen die kalte Luft mit 16°C in den Doppelboden und saugen sie über Lüftungsgitter in der Trennwand oberhalb der Racks wieder ab.

Zur Optimierung der Kaltluftzuführung werden einzelne Bereiche zwischen den Racks geschottet.

Dargestellt wird der Verlauf der Lufttemperatur über der Raumhöhe. Temperaturskala 16°C-36°C. Im Bereich der Racks sollten 26°C möglichst nicht überschritten werden.

Man erkennt die effektive Kühlung von 8 Rackreihen, die über einen sogenannten „Kaltgang“ zwischen den Rackreihen belüftet werden.

Man erkennt aber auch eine zu hohe Lufttemperatur im Bereich der rechten Rackreihe. Hier wurde auf eine Schottung zwischen den Racks verzichtet. Dadurch kommt es zu einer Rückströmung mit Lufttemperaturen >30°C, die sich mit zunehmender Höhe ausbreitet und über 35°C ansteigt.

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