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Bei umfassenderen Bauvorhaben ist die Erstellung eines Energie- und Umweltkonzeptes sinnvoll. Auch im Fall von Sanierungen und Umnutzungen sind Energiekonzepte hilfreich um Energie zu sparen. Hierzu werden alle Energie- und Stoffströme im Zusammenhang betrachtet, um Synergieeffekte nutzen zu können. Dazu werden Energieversorgungsvarianten erarbeitet und anhand von verschiedenen Kriterien bewertet. Der Schwerpunkt der Varianten liegt dabei auf der Nutzung regenerativer Potenziale, wie z.B. Geothermie, Solarthermie, Kraftwärmekopplung und auf der Nutzung von Wärmekaskaden.
Grundlage eines Energiekonzeptes ist die detaillierte Energiebedarfsanalyse. Dazu sollten sich
alle Projektbeteiligten gemeinsam über die Zielvorstellungen (z.B. Komfort, Versorgungssicherheit,..)
verständigen.
Aus der Bedarfsanalyse werden dann schrittweise Varianten der Bereitstellung und Verteilung abgeleitet.
Besonders bei komplexen Bauvorhaben ist hier die Verwendung der thermischen Gebäude- und
Anlagensimulationen zu empfehlen. Gemäß einer Prioritätenliste erfolgt die Bewertung und Empfehlung
zu den Varianten.