Strömungssimulation, vertikale Gebäudedurchströmung |
Bei Hochhäusern ist auch den vertikalen Luftbewegungen über Eingänge, Fassadenöffnungen, Aufzüge, Treppenhäuser, Entrauchungsklappen etc. besondere Beachtung zu schenken.
Auf Grund von Temperaturdifferenzen zwischen dem Gebäudeinneren und der Außenluft können an kalten Wintertagen (z.B. in den Fahrstuhlschächten des Gebäudes) beachtliche Druckdifferenzen, mit ausgeprägten Unterdruckzonen im unteren Bereich und Überdruckzonen im oberen Bereich des Gebäudes, entstehen.
Besonders in Hochhäusern kann es zu ungünstigen Öffnungssituationen mit folgenden unerwünschten Effekten kommen.
Häufige Effekte sind:
Die Effekte werden mit Strömungssimulationen untersucht und optimiert.
Die Strömungssimulationen haben zum Ziel, die vertikale Gebäudedurchströmung durch gezielte haustechnische oder bautechnische Maßnahmen weitestgehend zu begrenzen.
Mit der Strömungssimulation können die Druckverhältnisse und Luftwechsel für alle Raumzonen, z.B. für minimale Außentemperatur nach DIN EN 12831, berechnet werden. Hierzu werden alle relevanten Gegebenheiten erfaßt:
Für das Gebäude Lage und Strömungswiderstand von
Für die Haustechnik
Für die Nutzung
Anschließend werden im Rahmen der Strömungssimulation typische Öffnungsszenarien, z.B. von Flur- oder Aufzugstüren vergleichend untersucht. So können nutzungseinschränkende Betriebsbedingungen lokalisiert und gezielt optimiert werden.