Simulation der Gebäudeverschattung
Gebäudeverschattung Bürogebäude durch Umgebungsbebauung
Mit der 3-dimensionalen Simulation der Gebäudeverschattung wird die solare Besonnung und
Verschattung komplexer Gebäudeensembles im Jahresverlauf berechnet.
Bei der Verschattungssimulation wird die Kubatur der Gebäude unter Berücksichtigung der
Reflexions- eigenschaften der Außenflächen modelliert und mit Beachtung der geographischen
Lage des Standorts ein Verschattungsszenario für jede Stunde des Jahres ermittelt.
Typische Anwendungen sind:
-
Die Prüfung und Optimierung der Städteplanung zur Optimierung von Gebäudehöhen und
Abstandsflächen. Im Rahmen der Aufstellung oder Überprüfung von Bebauungsplänen fällt
es Städteplanern oft schwer, wegen der Komplexität der Lichtverhältnisse bei Naturlicht
(Sonnenstrahlung) objektive Aussagen über die Licht- und Energieverteilung im Stadtraum
zu treffen. Punktuelle und flächenhafte Analysen der Besonnung/Beschattung bzw. der
Tagesbelichtung ermöglichen einen direkten Vergleich mit den Standards der Richtlinie DIN 5034-1.
-
Die Umweltverträglichkeitsprüfung. Auch bei der Sanierung oder Erweiterung von Stadtteilen
durch hohe Neubauten ergibt sich oft, im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung, im Rahmen
von §136 BauGB die Frage nach der resultierenden Verschattung bzw. Tagesbelichtung für das
benachbarte Gelände und die Nachbarbebauung.
Die Überprüfung solarer Technikkonzepte. So können sich z.B. durch die teilweise Verschattung
von Photovoltaikanlagen bereits drastische Leistungseinbußen ergeben. Mit Hilfe der
Verschattungssimulation kann der Aufstellungsort und/oder die Verschaltung der PV-Module
optimiert werden.
-
Die Optimierung der Verschattungssteuerung. Die Nachführung und/oder Steuerung von
Verschattungsanlagen sollte die Verschattung der Umgebungsbebauung berücksichtigen, um
unnötiges Nachführen und/oder Herunterfahren der Sonnenschutzanlagen zu vermeiden.